Hüttentour zum Weinbergerhaus

Hüttentour zum Weinbergerhaus

Wegpunkte: Kufstein (503m) – Aschenbrennerhaus (1128m) – Weinbergerhaus (1270m) – Gamskogl (1449m) – Kaindlhütte (1293m) – Brentenjoch (1216) – Duxer Alm (900m)
Weitere Infos: Gehzeit etwa 7,75 h, Weglänge etwa 21 km, einfacher Wanderweg

Endlich wird es wärmer, und Ausflügen in die Berge steht nichts mehr im Weg. So entschlossen wir uns dazu, mit einer netten kleinen Hüttentour in die Wandersaison zu starten. Ausgangspunkt war der Holzlagerplatz an der Mittendorferstraße in Kufstein.

Aufstieg

Von hier gings am Freitag gegen zwei Uhr nachmittags gemütlich auf einer breiten Forststraße hoch zum Aschenbrenner Haus. Auf der Hütte gabs nicht nur ein erstes Belohungssspezi, sondern auch viel zu entdecken. Der nette Wirt zeigte uns seine Bienenstöcke und versuchte außerdem, uns einen wirklich netten Beaglewelpen anzudrehen. Der kleine Babyhund war zwar sehr süß, aber 1500 Euro waren mir zum Glück doch ein bisschen zu teuer :P. So ließen wir schweren Herzens den Beagle auf der Alm zurück und zogen weiter zu unserem Tagesziel, dem Weinbergerhaus.


Nach einer Weile verließen wir die gemütliche Forststraße und bogen nach links auf den Panoramaweg ab, der sich etwas steiler den Berg hochwindet. Es geht über Wurzeln durch den Wald und das erwartete Panorama ließ etwas auf sich warten. Erst kurz vor der Ankunft am Weinbergerhaus traten wir aus dem Wald heraus. Die Hütte ist wirklich wunderschön auf einer Bergwiese gelegen, umrandet von Wäldern und mit einem traumhaften Blick auf das nahe Kaisergebirge, Kufstein und den Inn, der sich im Tal schlängelt.

Sonnenuntergang über den Bergen

Sonnenuntergang über den Bergen

Bei strahlendem Sonnenschein gab es auf der Terrasse erstmal für alle ein Weißbier und eine große Portion Käsespätzle zur Stärkung. Das Essen war köstlich, das Weißbier kalt und der Sonnenuntergang wirklich wunderschön! Also alles richtig gemacht! Bis zur Sperrstunde um 22.00 Uhr, saßen wir noch ein paar Stunden in der gemütlichen Hütte neben dem Kachelofen und überredeten sogar den etwas schweigsamen Wirt zu einem kleinen  Schnaps. Wir bezogen zu viert ein Zimmer mit einem Stockbett sowie einem kleinen Matratzenlager für vier Personen. Die Betten waren frisch bezogen und wirklich sehr gemütlich. Auch das Gemeinschaftsbad war super sauber und mit Handtüchern für alle Gäste ausgestattet.

Belohnungsbier auf dem Weinberger Haus

Belohnungsbier auf dem Weinberger Haus

Gar nicht mal so früh am nächsten Morgen klingelte der Wecker. Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück machten wir uns an den Anstieg zum höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Gamskogl. Das Schönste am Gamskogl ist definitiv der Blick auf den wilden sowie den zahmen Kaiser. Denn der kleine Berg selbst ist wenig spektakulär. Es gibt zwar ein Gipfelkreuz, aber irgendwie hatten wir alle nicht so wirklich das Gefühl, einen Berg bestiegen zu haben. Unser Weg führte uns anschließend ziemlich steil bergab Richtung Kaindlhütte. Hier ist an einigen Stellen Trittsicherheit und eine minimale Portion Schwindelfreiheit gefragt. Sobald wir den Wald hinter uns gelassen hatten, führte uns ein wunderschöner Panoramaweg an der Bergflanke entlang über üppig grüne Almwiesen.

Kaiserpanorama

Kaiserpanorama

Abstieg

Nach einer Rast inklusive leckerer Brotzeit in der Kaindlhütte ging es dann erst eimal ein Stückchen bergab und dann wieder ein ordentliches Stück bergauf. Hinter dem Brentenjoch hatten wir dann alle Höhenmeter gemeistert.Unser Abstieg führte über einen breiten Forstweg, später entschieden wir uns bei einer Abzweigung für den Weg über den sogenannten Elfenhain. Zwischen hohen Bäumen, Farnen, über kleine Brücken und einen wurzeligen Pfad ging es Richtung Tal.

Mir haben die Wanderung und auch die Hütten sehr gut gefallen. Gerade für diejenigen, die es schon am Freitag in die Berge treibt, ist die Tour super geeignet. Sie bietet malerische Ausblicke auf das Kaisergebirge und das Weinbergerhaus hat zumindest uns auf ganzer Linie überzeugt!

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