Las Vegas Strip

Etappe 3: Viva las Vegas

Auf unserem Weg von Los Angeles zum Grand Canyon legten wir  einen Stopp in der Hochburg des Glücksspiels, Las Vegas, ein! Wir verbrachten insgesamt drei Nächte in der glitzendernden Stadt. Zwei davon übernachteten wir in der großen Glaspyramide des Luxor-Hotels und -Kasinos, direkt am berühmten Las Vegas Strip.

Las Vegas Strip

Hier reihen sich die großen und neuen Kasinos aneinander und es gibt viel zu entdecken: Eigentlich gleicht ein Ausflug nach Las Vegas einer kleinen Weltreise. So haben wir an  einem Tag New York, Venedig, Paris und Disneyland besucht… Natürlich lediglich die kleinen Nachbauten, welche aber dennoch zu beeindrucken wissen. Riesengroß, bunt angeleuchtet und unfassbar künstlich laden sie die Besucher dazu ein, durch ihre Pforten zu treten und sich in den zahlreichen Stockwerken, Shops, Restaurants, Kasinos und Bars zu verlieren – und natürlich möglichst viel Geld auszugeben.

Aussicht vom Stratosphere-Turm

Aussicht vom Stratosphere-Turm

Innen, fernab von jedem Tageslicht, scheint die Zeit stillzustehen. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit: Einige waschechte Zockernaturen sitzen immer samt alkoholischem Getränk an den Tischen oder Maschinen und verlieren auch nach Stunden niemal die Hoffnung auf den großen Jackpot. Ich muss zugeben, das Bild dieser gescheiterten und dennoch so hoffnungsvollen Menschen hat mich nicht in Partystimmung versetzt, sondern traurig gemacht.

Unsere Wahlf für die zweite Unterbringung fiel auf das Stratosphere-Hotel. Dieses liegt zwischen dem neuen Las Vegas Strip und Dowtown Las Vegas. Der Zutritt zum zughörigen riesigen Turm mit Aussichtsplattform ist für Hotel-Gäste kostenlos.
Der Ausblick von dort oben ist  atemberaubend! So eröffnet sich ein Panorama über die komplette Stadt mit all den hell beleuchteten Kasinos, Hotels, Attraktionen und dem Las Vegas Strip.
Wir waren von beiden Hotels sehr positiv überrascht. So bekommt man für einen recht kleinen Preis wirklich wunderschöne Zimmer geboten. Dies liegt wohl auch daran, dass die Hotels selber große Kasinos beherrbergen. Der kleine Preis lockt die Gäste in die Stadt, wo sie natürlich essen, trinken und ihr Geld an den Roulette-Tischen, den einarmigen Banditen und sonstigen Spielautomaten verlieren.Wer keine Zockernatur ist, kann hier für wenig Geld unterkommen und für ein paar Tage die einzigartige Atmosphäre dieser künstlichen Stadt genießen. Die Preise in den Restaurants und Bars sind dafür happig!

Downtown Las Vegas

Eines Abends wollten wir einen Spaziergang vom Stratosphere Hotel nach Dowtown Las Vegas unternehmen. Zwar fahren auch Shuttle-Busse,  wir wollten uns aber gern ein bisschen bewegen. Richtig weit kamen wir nicht. Zwar führt die Straße an all den kleinen White Chapels vorbei, in denen sich tagsüber Touristen ihr Jawort geben, des nachts ist die Gegend aber alles andere als gemütlich.Wir hatten beide ein sehr mulmiges Gefühl und winkten uns deshalb ein Taxi heran. Die Fahrerin konnte es gar nicht fassen, wie wir so dumm sein konnten, in dieser Gegend spazieren zu gehen. Später lasen wir im Internet darüber nach. Die Berichte bestätigten sowohl unser ungutes Gefühl, als auch das, was die Taxifahrerin uns erzählt hatte. Touristen sollten nachts eher nicht abseits vom Strip oder Downtown spazieren gehen, denn die Stadt hat bis heute ein  Gang- und Drogenproblem.

Dowtown Las Vegas, auch als der alte Strip bekannt, lohnt einen Besuch. Hier befinden sich die ganzen alten stilvollen Kasinos, die zwar deutlich kleiner sind, aber dennoch über die Zeit nichts von ihrem Charme eingebüßt haben. Über den alten Strip erstreckt sich ein gewölbtes Dach, bestückt mit tausenden Lampen, die wie ein riesiger Bildschirm bunt über die Straße strahlen. Auf der Flaniermeile treten zahlreiche mehr oder weniger begabte Künstler mit verschiedensten Darbietungen auf. Es ist also einiges geboten!

Hoover Dam

Wer Las Vegas besucht, sollte außerdem einen Abstecher zum etwa 45 Autominuten entfernten Hoover Dam machen. Dieser befindet sich direkt auf der Staatsgrenze zwischen Arizona und Nevada. Der monströse Damm staut den Colorado River zum Lake Meat auf. Hier wird die Wasserverteilung an die Staaten Kalifornien, Arizona und Nevada kontrolliert. Der Hoover Damm beeindruckt mit seiner Größe und offenbart sehr deutlich die Wasserknappheit in dieser Region. So war der Pegel bei unserem Besuch im November nahezu erschrecken niedrig.

Gestauter Colorado River

 

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