Skate Park am Venice Beach

Etappe 2: Los Angeles

Los Angeles: Wer träumt nicht davon, diese riesige Stadt einmal zu besuchen, ist sie doch der Inbegriff des amerikanischen Traums. Denn hier treffen sich alle, die es schon geschafft haben oder es noch schaffen wollen. Doch diese Facette der Stadt reizte mich am wenigsten. Ich habe nie davon geträumt, irgendeinen Star zufällig beim Schlendern auf dem Hollywood Boulevard oder beim Einkaufen im Supermarkt zu treffen. Umso mehr reizte mich die alternative Szene am bekannten Venice Beach. Hierhin unternahmen wir am ersten Tag einen Ausflug! Und Venice Beach hält, was es verspricht!

Venice Beach

Palmen am Venice Beach

Palmen am Venice Beach

Bei schönstem kalifornischen Wetter schlenderten wir die Uferpromenade entlang, vorbei an zahlreichen Straßenmusikern, an Tattoostudios, diversen Klamotten-Shops,  Künstlern, Restaurants und den Green Doctors: hier können sich alle, die einen kalifornischem Führerschein ihr Eigen nennen, ein Marihuana-Rezept ausstellen lassen und anschließend legal Gras kaufen. Ich konnte es kaum fassen, dass es sich hierbei tatsächlich um legal praktizierende Ärzte handelt, wirkten die Plakataufsteller und Werbehostessen doch reichlich unseriös.

Neben der Uferpromenade demonstrierten zahlreiche Skater auf einem riesigen Platz mit Bowl ihr Können. Umringt von Schaulustigen spornten sie sich gegenseitig zu immer gewagterten Tricks an. Unten am Strand stolzierten die Surfer mit ihren Bretter auf und ab, sprangen leichtfüßig ins Wasser und schüttelten demonstrativ lässig ihre nassen Haare aus. Venice Beach ist zwar cool aber ziemlich schnell wird klar, dass es hauptsächlich darum geht, zu sehen und eben gesehen zu werden :D. Trotzdem ist die Stimmung entspannt und gerade bei den Temperaturen kamen bei mir im November direkt nochmal Sommergefühle auf.

Santa Monica Pier und der Hollewood Boulevard

Auch ein Ausflug zum Pier in Santa Monica ist lohnenswert. Hier haben wir bei traumhafter Kulisse den Sonnenuntergang genoßen und auf den Pier mit seinem beleuchteten Riesenrad und den anderen Fahrgeschäften geblickt!

Natürlich konnten wir nicht Los Angeles besuchen, ohne den Hollywood Boulevard zu sehen. So fuhren wir nach unserem Auflug zum Santa Monica Pier in die Stadt. Ich hatte mir den Walk of Fame tatsächlich vollkommen anders vorgestellt. Natürlich waren da die Sterne der Stars in den Boden eingelassen und diverse erfolglose Schauspieler in Superheldenkostümen schlenderten auf und ab und versuchten Touristen zu gemeinsamen Fotos zu überreden. Trotzdem hat mich die Straße einfach nicht vom Hocker gerissen. Am Spannensten fand ich da noch das Chinese Theatre, in dem jedes Jahr zahlreiche Filmpremieren stattfinden und das tolle brasilianische Restaurant Bossa Nova, das nur zwei Querstraßen entfernt liegt. Das Essen war wirklich fantastisch!

China Town

Unser Hotel, das Royal Pagoda Motel, liegt in China Town. Zwar hatte ich im Vorfeld einige Berichte gelesen, dass das Viertel nicht als sonderlich sicher gilt. Davon haben uns nicht abschrecken lassen und wurden nicht enttäuscht. Das Hotel war günstig und sauber und liegt ganz in der Nähe zum wunderschönen Kern des Viertels. Dieser ist nicht mit dem Auto befahrbar und lässt sich nur zu Fuß erkunden. Die Straßen sind mit zahlreichen bunten Lampignon-Ketten geschmückt. Das sieht gerade in der Nacht wunderschön und sehr stimmungsvoll aus! In China Town haben wir nicht nur diverse geschmackvolle Bars gefunden, sondern auch mehrmals sehr gut und günstig gegessen.

China Town, LA

Griffith Observatory

Mein Highlight in Los Angeles war aber trotz allem der unbeschreibliche Blick vom Griffith Observatory nahe des Hollywood-Zeichens über die Stadt. Erst hier bekommt man einen Eindruck, wie riesig die Stadt wirklich ist. Neben den wenigen Hochhäusern der Skyline erstreckt sich ein schier endloses Meer aus Mehr- und Einfamilienhäusern bis zum Horizont.

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