Morro Bay

Etappe 1: Der Highway 1

Was ist eine USA-Reise ohne einen  Roadtrip, bei dem man stunden- und tagelang im Auto sitzt und durch scheinbar endlose Weiten fährt! Unseren Roadtrip starteten wir mit einem Mietwagen in San Francisco und folgten dem bekannten Highway 1, der malerischen Küstenstraße, immer weiter Richtung Süden.

Highway One an der Steilküste

Highway One an der Steilküste

Monterey

Unseren ersten Stopp legten wir in Monterey ein. Der Küstenort schmiegt sich an den Hügel einer Landzunge. Hier geht es ruhig und beschaulich zu. Wunderschöne Anwesen sammeln sich zwischen den ruhigen, mit Pinien gesäumten Straßen. Neben einem Strand und vielen Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung bietet Monterey eine kleine Fishermans Warf: Hier gibt es fangfrischen Fisch, Krebse und anderes Meeresgetier.

Carmel by the Sea

Auch der nächste Ort, Carmel by the Sea, ist einen Besuch wert! Hier urlauben und wohnen zwar eher die Schönen und Reichen und Unterkünfte sind sehr teuer, aber ein kleiner Stopp und ein Spaziergang am wunderschönen Sandstrand kostet zum Glück keinen Cent. Auch der Ort selbst ist recht hübsch anzusehen: Gemütliche kleine und auch größere Cottages im Fachwerkstil blinzeln hinter den perfekt gepflegten Hecken hindurch.

Auf dem Highway 1 nach Süden ließen wir die Zivilisation immer weiter hinter uns. Die Straße führt, gewunden an der Küste entlang, durch ein riesiges, nahezu unbewohntes Gebiet mit Nationalparks, schroffen Felsen und steilen Bergen. Die Küste offenbart hinter jeder Kurve aufs neue atemberaubend schöne Ausblicke. So hielten wir spätestens alle zehn Minuten an, um die Aussicht zu genießen. Ein paar Kilometer hinter der kleinen Ortschaft San Simeons weist ein Straßenschild auf einen Vista Point hin. Der Parkplatz des Aussichtspunkts war ziemlich voll. Trotzdem legten auch wir eine kleine Pause ein und beobachteten eine Weile die vielen Seelöwen, die eng aneinandergekuschelt am Strand entspannten und ein Mittagsschläfchen hielten. Ich hatte zuvor noch nie solche Tiere in der freien Wildbahn gesehen und fand es deshalb umso beeindruckender!

Seelöwen bei San Simeons

Seelöwen bei San Simeons

Morro Bay

Fast vier Stunden brauchten wir insgesamt von Monterey zu unserem nächsten Zwischenhalt:  Morro Bay. Der kleine Ort ist vor allem für den großen, im Meer vorgelagerten Felsen bekannt. Abgesehen von dem riesigen Stein hat das kleine Örtchen einen Sandstrand sowie eine nette kleine Marina mit einigen Fischrestaurants zu bieten. So lange man sich hier aufhält und in Richtung Lagune, Felsen und Meer blickt, ist Morro Bay wirklich sehr malerisch.

Nur umdrehen darf man sich nicht: Denn eine riesige Fabrik mit drei in den Himmel ragenden Schornsteinen liegt direkt hinter der Marina. Schön ist wirklich anders… Falls man diesen Anblich später verdrängen will, hat Morro Bay für Fans der deutschen Braukunst ein Ass im Ärmel: Wir waren tatsächlich ziemlich erstaunt, als wir mitten in der Pampa, an einer Küstenstraße in den USA das kleine Hofbräuhaus entdeckt haben. Einen Besuch haben wir uns dann aber trotzdem gespart. Schließlich sind gerade die IPAs eine tolle Abwechslung!

Industriecharme in Morro Bay

Industriecharme in Morro Bay

Nach Morro Bay wendet sich der Highway 1  von der Küste ab und verbindet sich bald darauf mit dem großen Highway, der 101. Auch die Landschaft verändert sich: Mehr Palmen und keine schroffe Feldküste mehr!  Es ist nicht mehr weit bis LA!

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